Neue Richtlinie zur Sicherheit von Spielzeug

Eine neue Richtlinie zur Stärkung der EU Gesetze zur Sicherheit von Spielzeug ist derzeit in Arbeit. Es wird erwartet dass die neue Richtlinie gegen Ende des Jahres in Kraft treten wird. Die Stuff Animal LionMitgliedsstaaten haben dann zwei Jahre Zeit, diese Vorgaben in nationales Recht umzusetzen. Während dieses Zeitraums bleibt die Richtlinie aus dem Jahr 1988 in Kraft und in Übereinstimmung mit dieser produziertes Spielzeug darf weiterhin auf den Markt gebracht werden.

Der Vorschlag der Europäischen Komission deckt Spielzeug, welches entworfen oder –nicht ausschliesslich- für Kinder unter 14 Jahren bestimmt ist. Das übergeordnete Ziel ist die Verringerung von im Zusammenhang mit Spielzeug entstandenen Zwischenfällen.

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen zählen unter anderem:
→ Bestimmungen zum Gebrauch von chemischen und anderen gefährlichen Substanzen in zugänglichen Teilen von Spielzeug.
→ Strengere Regeln um Kinder vor Erstickung durch Spielzeugteile zu schützen. Lebensmitteln beigefügtes Spielzeug und solches welches erst nach Verzehr zugänglich ist werden grundsätzlich verboten.
→ Eindeutigere Warnungen zum Gebrauch von bestimmtem Spielzeug
→ Strenge nationale Marktüberwachungssysteme inklusive ordnungsgemäßer Kontrolle an den EU
→ Grenzen und auf Firmengelände um sicherzustellen dass gefährliches Spielzeug nicht auf den Markt gelangt.
→ Strengere Pflichten für Hersteller, Importeure und Händler zur Vertrieb von Spielzeug. Die Rückverfolgbarkeit von Spielzeug durch die Herstellkette wird ebenfalls gestärkt.

Die neue Richtlinie trifft nicht zu auf:
→ Ausstattung für öffentliche Spielplätze
→ Öffentliche Spielautomaten, münzbetrieben oder nicht
→ Spielzeug-Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren
→ Spielzeug Dampfmaschinen
→ Schlingen und Katapulte

Ein Anhang zum Text listet die von dieser Richtlinie nicht betroffenen Produkte detailliert auf. Dazu zählen einige Sportausrüstungen (Roller Skates, Skateboard etc.), einige Fahrräder und Roller, Schwimmhilfen, Computerspiele und vieles mehr.

IAAPA Europe beobachtet die weitere Entwicklung dieses Vorschlags.